Pünktlich zum Jahreswechsel habe ich im Kreis von Familie und Freunden meine neue Wohnzimmerküche eröffnet. Versteckt in einem Souterrain “Keller” der Bonner Altstadt, gibt es genügend Platz um mit maximal 8 Personen gemeinsam zu kochen. Und genau dafür ist die Küche auch gedacht: Raum zum kochen und kreativ sein und ein Tisch direkt in der Küche mit der Atmosphäre eines Wohnzimmers lädt zum Genießen der gekochten Köstlichkeiten ein. Hier sind einige Eindrücke der Weihnachtstage.

 

KuerbisEs ist wieder Kürbiszeit und auf den Märkten und in den Geschäften sind sie wieder ansprechend drapiert. Nur was machen mit der bunten Vielfalt? Eine Kürbissuppe kann unglaublich lecker sein, ist aber noch lange nicht alles was der Kürbis kann. Verschiedene Kürbisse haben verschiedene Geschmäcker und Eigenschaften, wer sich die zu Nutze macht, hat Abwechslung auf dem Tisch und erlebt neue, leckere Geschmackserlebnisse. Wer es gerne schnell und einfach mag, verwendet den allseits bekannten Hokaido Kürbis, der nicht geschält werden muss und sich hervorragend zum schmoren im Backofen eignet oder natürlich für die Suppe. Der Spaghettikürbis gibt einem Kartoffelpüree den letzten Pfiff und behält dabei eine Struktur ähnlich wie Sauerkraut. Probiert doch einfach mal eine neue Sorte aus. Anregungen gibt es bei meinen Rezepten.

 

ApfelBekannte Sorten heißen Jonagold, Braeburn und Golden Delicious. Doch seit einiger Zeit habe ich einen Apfelbauern entdeckt, der auch etwas außergewöhnlichere Sorten, wie z.B. Fuji oder Pinova, anbietet. Man kann jeden Apfel vorab probieren und entscheiden, ob man lieber süß oder sauer, grün oder rot, exotisch oder doch die gewohnten Sorten haben möchte. Auch frisch gepresster Apfelsaft wird angeboten. Der hält aber nie  lang, weil er so lecker ist!

Gerade jetzt, wo die kalte Jahreszeit und damit auch die Erkältungszeit angefangen hat, ist es wichtig Vitamine zu sich zu nehmen. Und gerade in diesem Punkt werden Äpfel häufig unterschätzt, obwohl sie Deutschlands beliebtestes Obst sind. Nicht umsonst heißt es An apple a day keeps the doctor away, denn ein Apfel enthält viele wichtige Vitamine. Bis zu 70% sind in der Schale oder direkt darunter. Also Schale dran lassen! Aber Äpfel sind nicht nur gesund, sondern natürlich auch lecker und in vielen Gerichten verwendbar. Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus, Bratäpfel mit Zimt, Apfelstrudel, Apfelkuchen, Apfelstücke im Salat – die Liste der Möglichkeiten ist lang. Doch nicht nur in klassischen Apfelgerichten schmeckt das Kernobstgewächs. Auch viele „normale“ Gerichte pept der Apfel auf und gibt einen fruchtig-frischen Kick. Schauen sie nach Anregungen einfach in meinen Rezepten, damit sind wir gerüstet für nass-kalte Herbsttage.

 

KarnevalKarneval steht vor der Tür und die Planung für die Karnevalspartys sind in vollem Gange. Und was bieten Sie Ihren Gästen an? Um auch möglichst lange feiern zu können, muss eine gute Grundlage her und die sollte in der Vorbereitung auch nicht zu lange dauern. Käsespießchen und Frikadellen sind lecker, aber beeindrucken kann man damit nicht mehr. Was halten Sie denn stattdessen von einem arabischen Hackbraten mit einer Rahita (Joghurt mit Gurke und Minze), dazu ein mit Antipasti und Schafskäse gefülltes Fladenbrot und eine kräftige Kartoffelsuppe mit Koriander? Ich garanitiere Ihnen kurze Zubereitungszeiten und wirklich den absoluten Genuss.

In meinen Rezepten finden Sie weitere Anregungen für schnelle und einfache Gerichte, die lecker, nahrhaft und auch schnell zubereitet sind

 

EintopfJetzt in der kalten Jahreszeit kommen bei mir wieder viele Eintöpfe auf den Tisch. Alles was mich an Gemüse auf dem Markt anlacht kommt zusammen mit einer guten Mettwurst, einem Stück Tafelspitz oder mit Rippen vom Schwein in einen Topf und wird gar gekocht. Da ich es gerne habe, wenn beim Kochen die Farben der Gemüse erhalten bleiben, achte ich strikt darauf, dass das Gemüse nicht tot gekocht wird und ich abhängig von den Garzeiten das Gemüse in den Topf schmeiße. So sieht der Eintopf besser aus und schmeckt einfach frischer. Die Vitamine bleiben erhalten und bringen uns gut durch den Winter.

 
Schlemmen in 2011
9. Januar 2011 News

2011Ich freue mich riesig darauf, auch in diesem Jahr wieder für Sie zu kochen. Es wird geschlemmt, geschnippelt, gekocht und gegrillt. Wie schon im vergangenen Jahr plane ich auch in diesem Jahr einige neue Kochevents und informiere Sie natürlich hier, wann es soweit ist.

Im letzten Jahr bin ich mit meinem Teamkochen gestartet und es war ein voller Erfolg. Teams verschiedener Firmen haben sich unter meiner Anleitung selbst bekocht und waren erstaunt über die durchweg hervorragenden Ergebnisse. Gekocht wurde meist in ausgefallenen Locations, von Burgen über den Garten des Chefs bis hin zum Yogazentrum war so ziemlich alles dabei. An dieser Stelle einen Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen und Unterstützer, die die Events ermöglicht haben. Sprechen Sie mich an, wenn auch Sie gemeinsam mit Ihrem Team kochen möchten!

Für Sie alle ein fröhliches und vorallem genußreiches neues Jahr. Ich freue mich darauf auch für Sie zu kochen.

 

Nach arbeitsreichen Jahren ist es nun Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und in Rente zu gehen. Und wie könnte man die neu gewonnene Zeit besser feiern, als im Kreis der Kollegen und Kolleginnen, die einen über eine lange Zeit des Lebens begleitet haben. Ich habe meine mobile Küche diesmal in Boscheln (Übach-Palenberg) aufgebaut und für 20 Leute gekocht. Neben einer kleinen Vorspeisenauswahl gab es als Hauptgang frische Pasta mit leckeren Soßen live vor Ort zubereitet und zum Abschluss natürlich eine Dessertvariation. Der Tisch war liebevoll geschmückt und die Stimmung war locker und angenehm. Der Veranstaltungsort war die Schule, wie passend. Ich wünsche dem Pensionierten alles Gute für eine entspannte Zukunft mit neuen, angenehmen Arbeitsfeldern.

 

Diesen Sommer ging es für mich nach Italien, genauer gesagt an den südlichen Gardasee. Bei meinen eigenen Rezepten spielt die italienische Küche eine große Rolle. Ich verwende hauptsächlich regionale Produkte und bereite sie ohne großen Schnörkel zu. Was das angeht war es einfach göttlich. Das Olivenöl vom Gardasee ist der absolute Hammer, leicht fruchtig, etwas nussig und ein wenig scharf im Abgang. Zusammen mit Tomaten der Region, die es auf jedem Markt gibt, und einem weich, cremigem Büffelmozarella, war das wohl die leckerste Caprese, die ich je gegessen habe. Pizzen sind hauch dünn und selten mit mehr als zwei Zutaten belegt, die sind dafür aber richtig gut. Das Risotto im Norden ist sehr kräftig, aber auch herrlich schlonzig. Die Pasta in Öl und Butter geschwenkt mit einer Hand voll Pfifferlingen und etwas Petersilie, waren das reinste Gedicht. Ich kann eine Reise in die Region wärmstens empfehlen und nur raten keine Scheu vor dem Einkauf auf einem Wochenmarkt oder an der Schinkentheke zu haben, denn nur hier bekommt man die waren italienischen Genüsse zu schmecken.

 

Fisch-mit-RisottoDarüber muss ich einfach schreiben. Am vergangenen Wochenende, sollte es Fisch sein. Auf dem Bonner Markt gab es dann einen weißen Heilbutt. In einer solch guten Qualität habe ich ihn selten gesehen. Das Fleisch sehr fest und gibt auf Druck nur ganz leicht nach, keinerlei Geruch nach Fisch und eine fast schon strahlend weiße Farbe. Diesen Fisch kann man problemlos roh essen und z. B. zu Sushi verarbeiten. Mit 49,90 € im Kilo hat der Fisch zwar seinen Preis, doch ist er ihn absolut wert. Die Beilagen durften natürlich in nichts nachstehen: ein herrliches Risotto dazu und frische Erbsen und Möhren in etwas Butter geschwenkt. Den Heilbutt habe ich dann nur von beiden Seiten leicht angebraten und in der Mitte schön glasig gelassen. Ein Klecks Erbsenpüree mit Parmesan oben drauf und das Schlemm ging los. Dazu noch einen fruchtig, spritzigen Rivaner von der Ahr, was braucht es mehr um glücklich zu sein?

 
Big Burger
9. August 2010 News

BurgerIch liebe frische Gerichte mit leckeren Zutaten. Manchmal kann das auch ein Burger sein. Denn nicht jeder Burger ist gleich ungesund. Für meinen Burger verwende ich zum Beispiel nur frisches Rindergehacktes. Das wird nur leicht gewürzt, damit der natürliche Fleischgeschmack erhalten bleibt. Die Brötchenhälften landen für 1-2 Minuten im Backofen, damit sie leicht knusprig werden und die Soße später nicht alles durchweicht. Ist die Frikadelle dann fertig gebraten, ist das schon die halbe Miete! Jetzt den Burger nach herzenlust belegen. Ich nehme dazu gern firsche Tomaten, eingelegte Gurken, geröstete Zwiebeln, gebratenen Speck, ein Spiegelei und natürlich Käse. Salat darf auch nicht fehlen, aber den lege ich erst ganz zum Schluss in den schon fertigen Burger hinein, damit er nicht im Backofen zerfällt. Meistens braucht ein solcher Burger nur wenige Minuten, bis der Käse geschmolzen ist und er essfertig ist. Aber vorsicht, bei vielen Zutaten fällt das Reinbeißen etwas schwierig aus, schließlich ist es ja ein großer Burger. Wem der Big Burger allein nicht reicht, kann sich ja noch ein paar Kartoffelecken im Backofen machen. Die werden schön knusprig und sind ein super Ersatz zu handelsüblichen Pommes. Hmmmmmm… lecker!

 
 
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